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| 15.11.2002 |
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Musikgruppe "KAIKAI" im Fürstensaal
von Schloss Neuenbürg
Würdigung des Märchendichters mit Texten und keltischer
Harfe
Veranstaltung
zum 200. Geburtstag von Wilhelm Hauff
Von unserer Mitarbeiterin Christiane Viehweg
Neuenbürg. Es gibt einfach keinen anderen Ausdruck dafür:
Die Gruppe KAIKAI" aus der
Region um Freudenstadt lieferte anlässlich Wilhelm Hauffs 200.
Geburtstag am Freitag einen hervorragenden Abend im Fürstensaal
des Schlosses.
Eine schönere Würdigung hätte sich der Dichter selbst
nicht wünschen können, der hoch über der malerischen
Stadt an der Enz mit seinem begehbaren Märchen Das kalte
Herz" eine ungeahnte Renaissance erlebt. Zwar kann der tatsächliche
Geburtstag Hauffs erst am 29. November gefeiert werden, aber schon
jetzt wird im Schloss allmählich auf diesen Tag hingearbeitet.
KAIKAI ist eine zehnköpfige Musikgruppe,
die mit unterschiedlichen Instrumenten aus verschiedenen europäischen
Kulturen spielt; Dudelsack, Krummhorn, Keltische Harfe, um nur einige
zu nennen. Tief, und gleichzeitig leichtfüßig, haben
sich die Musiker in die damalige Zeit eingelebt und -gespielt: Ausdrucksvoll
las Sven Puchelt kapitelweise das noch immer aktuelle Märchen
vom armen Kohlenmunk-Peter vor, der so gerne reich gewesen wäre,
und deshalb sein Herz dem Holländer-Michel gibt, der ihm einen
Stein dafür in die Brust legt. Hart und kalt ist es. Irgendwann
will der Peter sein warmes, fühlendes Herz wiederhaben. Kein
leichtes Unterfangen. Wie es doch vonstatten geht, darüber
lauschten Erwachsene gespannt und hingerissen gleichermaßen
ein wenig wie Kinder.
Untermalt war der Text immer mit (manchmal nicht ganz) leiser musikalischer
Begleitung. Nach den einzelnen Abschnitten gab es dann wunderbare,
dazu passende Tanzmusik, die Tanzbodenkönig", Floßfahrt",
Steinernes Herz", Herzkammer" oder Bittere
Wahrheit" hießen, und welche die Zuhörer auf den
Stühlen wippen ließ. Nach zwei Stunden, als alles eigentlich
vorbei war, ließ das Publikum die Musiker nicht gehen. Auch
noch nicht nach einer Zugabe. So schlug Manuela Krieg-Eßrich
an der Keltischen Harfe als allerletzte Zugabe" einen
Tanz vor. Statt der geforderten acht Personen fanden sich gleich
16 bereit, zu den Klängen von KAIKAI
einen gelungenen Volkstanz aufs Schlossparkett zu legen.
Die Gruppe wurde 1980 unter Regie von Jochen Eßrich gegründet,
der noch heute für Komposition und Zusammenhalt zuständig
ist. Ein Superensemble, das sich da zusammengefunden hat, mit feinsten
Ideen. Könnte man das nicht gleich ins Schloss integrieren?
Es würde jedenfalls bestens dazu passen.
Bildunterschrift:
DAS MÄRCHEN VOM KOHLENMUNK-PETER: Tief und gleichzeitig leichtfüßig
spielte sich das Ensemble von KAIKAI"
in die Zeit des Dichters Wilhelm Hauff ein
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| 10.7.2002 |
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In
Zusammenarbeit mit dem Kulturamt des Enzkreises zum 200. Geburtstag
von Wilhelm Hauff und als Höhepunkt der 20. Saison der Ellmendinger
Kelterkonzerte wurden auf der Kelterbühne durch musikalische
Bilder der Altensteiger Folkformation "KAIKAI"
(zu Hauffs Schwarzwaldmärchen "Das kalte Herz") die
unvergesslichen Figuren lebendig
Kaltes Herz zum Wärmen
Sie erstanden programmmusikalisch in den schillerndsten Farben: die
"Badener" mit ihren weiten Pluderhosen und Spitzhüten,
die Glas machen und Uhren fertigen, " die sie in der halben Welt
umher tragen", und die "Württemberger", die Tannen
fällen und sie durch die Nagol über Pforzheim in den Neckar
und in den Rhein bis nach Holland flößen und deren ganzer
Stolz ihre gewaltigen Flößerstiefel sind; Peter Munk, der
junge unzufriedene Köhler, der sein Herz verkauft und seine Elisabeth,
das Glasmännlein und der Holländermichel.
Etwas Vergleichbares wie "Das Kalte Herz musikalische
Bilder aus dem Schwarzwaldmärchen von Wilhelm Hauff", für
das der Gründer der legendären Gruppe "KAIKAI"
die Idee, Komposition und Realisierung verantwortlich zeichnet, sucht
man hierzulande außerhalb der so genannten E-Musik vergeblich.
Fünfzehn der insgesamt 18 Bilder der 2002 erschienenen und mit
Lob überschüttenten CD kamen über die Bühne ins
dicht gedrängte Publikum in der "KAIKAI"
eigenen atmosphärischen Wärme, überzeugend und vielfarbig
und in ansteckender Spielfreude mit Harfe, Großbass, Flöten
und Whistles, mit Uillean Pipes und Hackbrett, Gitarren, Querflöten,
Krummhorn und Akkordeon. Landschaften, Stimmungen und Gefühle
werden effektvoll eingefangen auf der Basis traditioneller Folkmusik,
ergänzt und getragen von den durch Sven Puchelt ganz vortrefflich
vorgetragenen Texten aus Hauffs Märchen.
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KAIKAI
lässt sein Publikum erschaudern
Gruppe aus Simmersfeld erzählt in Wort und Musik die Geschichte
vom kalten Herz
Dorstetten-Hallwangen. Bass-erstaunt zeigten sich die vielen Zuhörer
bei der sensiblen und kunstvollen musikalischen und textlichen Interpretation
von Wilhelm Hauffs Märchen " Das kalte Herz". Die
Simmersfelder Musikgruppe KAIKAI mit
ihrer eigenwilligen Zusammensetzung an Instrumenten, ließ
in der kleinen Kirche Engeltal ihre Fans erschaudern.
Ist es das bis heute hochaktuelle Thema des versteinerten Herzens,
das geldgierig "über Leichen" geht, oder die Parallele
zur biblischen Geschichte des verlorenen Sohnes, die diese unnachahmliche
Faszination dieses trefflichen Schwarzwaldmärchens ausmacht?
Peter Munk, der nicht länger ein armer Köhler sein will,
lässt sich vom gütigen Waldgeist Schatzhauser, dem freundlichen
Glasmännlein, zu großem Reichtum verhelfen. Doch dieser
Reichtum ist bald vertrunken und verspielt.
Kohlenmunkpeter sucht Hilfe beim "Holländer Michel",
der ihm hunderttausend Gulden auf die Hand verspricht, wenn er sein
lebendiges Herz gegen ein steinernes, kaltes austauscht. Peter willigt
ein und wird erneut zum reichen Mann, doch um den Preis aller menschlichen
Gefühle.
Er versucht, diesen Handel rückgängig zu machen, was ihm
schließlich dank des listigen Glasmännleins gelingt.
Er zeigt wahre Reue und nimmt das Handwerk seiner Väter wieder
auf. "Es ist doch besser, zufrieden zu sein mit dem wenigen,
als Gold und Güter haben und ein kaltes Herz." Zwei Zugaben
forderte das begeisterte Publikum.
1.7.2002
von Bärbel Kalmbach
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KAIKAI
DAS KALTE HERZ
Les groupes allemands nont, à priori, pas trop la côte
en France et cest parfois dommage. Faute de tradition proche,
nos voisins ont le choix entre reconstituer un folklore médiéval
ou emprunter aux traditions dautres régions.
Cest ce dernier parti qua choisi KAIKAI,
et on retrouvera sur cet Album des sonorités de musette du
centre, des ambiances dites celtiques et dautres plutôt
Musiques de film, voire classiques et jazz.
Ce genre de mélange nest en général pas
vraiment ma tasse de thé, mais ici tout est parfaitement
interprété avec feeling et emotion et on est loin
de certains collages- imitations gratuits facon compil world: KAIKAI
et ses nombreux invités ont visiblement digére toutes
ces influences. Signalons, de plus, de judicieux choix et mélanges
instrumentaux du type basson et accordéon diatonique.
Jean-Luc Matte
Trad Mag N° 73 Septembre/Octobre 2000
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Ausgabe
5 / 2000
Die Besondere Deutschland
KAIKAI
Das kalte Herz musikalische Bilder aus dem Schwarzwaldmärchen
von Wilhelm Hauff
Lange hat man nichts mehr gehört von jener fetzigen Truppe,
die in den 80er Jahren alle Rekorde der Straßenmusik brach
und zu den erfolgreichsten deutschen Gruppen gezählt werden
muss. Aus den Kids mit den unter Anleitung des Akkordeonspielers
Jochen Eßrich selbstgebauten Instrumenten sind mittlerweile
gestandene Musiker geworden. Eintüten ließ sich ihre
Musik schon damals kaum. Das fällt auch bei dieser CD schwer,
die keinen Revitalisierungsversuch darstellt, sondern ein völlig
anderes Thema hat, das zudem mit der KAIKAI-Besetzung
allein nicht zu realisieren gewesen wäre. Bei dieser Produktion
im (eigenen) Studio in Beuren finden sich deshalb einige gestandene
Namen der südwestdeutschen Szene.
Eine Geschichte in musikalischer Form (ohne Gesang) zu erzählen,
die sich traditioneller Rhythmen, Harmonien und Instrumente bedient,
versuchte man im 'keltischen Europa' schon in jener Zeit, als KAIKAI
groß wurde, zu nennen v. a. Shaun Davey in Irland (The
Brendan Voyage, Pilgrim, Granuaile)
und Billy Jackson in Schottland (Wellpark Suite). Davon
hat man sich anregen lassen, solches auch mit dem literarischen
Erbe der eigenen Heimat zu versuchen und dazu das Schwarzwaldmärchen
Das kalte Herz von Wilhelm Hauff (1802-27) ausgewählt,
weil dort Landschaft und Charaktere des Schwarzwaldes so getroffen
sind, dass man sie sich gut in musikalischen Bildern vorzustellen
vermag. Für die Vertonung eines solchen Märchens außerhalb
der E-Musik gibt es in Deutschland derzeit kein Beispiel, an dem
man sich hätte orientieren können, und natürlich
auch keine traditionellen musikalischen Vorgaben. So galt es, weitgehend
neue Stücke zu komponieren und sie angemessene zu arrangieren,
d. h. an den Handlungsablauf zu binden. Dass bei einer solchen musique
parlante das Köhlerleben oder das Steinerne
Herz nicht fetzig daher kommen, versteht sich von selbst,
dafür fand beim Tanzbodenkönig ein Schwarzwälder
Zwiefacher der besseren Art Verwendung. Die den glücklichen
Ausgang des Märchens thematisierenden letzten Titel (Versöhnung
und Ausklang) sind Ohrwürmer mit hymnischen Qualitäten,
bei denen ich mich nicht wundern würde, wenn sie bald auch
zum Repertoire anderer Gruppen gehören. Diese CD will nicht
die deutsche Antwort auf Brendan Voyage sein, aber auch
keinen Schwarzwaldfolk begründen. Ein bemerkenswerter Beitrag
zur schwächelnden deutschen Szene ist sie in jedem Fall.
Andel Bollé
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KAIKAI "Das Kalte Herz"
Music from the German Blackforest - a region surely best known for
its famous cherry gateau. And Kaikai's music is similarly delicious
as the gateau, and by far not as heavy...
The album "Das Kalte Herz" tells with its music the Blackforest
fairy tale "The cold heart", written by Wilhelm Hauff
in the early 19th century. The music is written by Kaikai's Jochen
Eßrich, and reflects diverse moods and scenery. The central
musicians are the five of Kaikai, a band founded back in the eighties,
featuring Accordion/Synthesizer, Celtic Harp, two Guitars and Bass.
For this recording, they have invited ten more talented musicians
on fiddle, whistle/uilleann pipes/bassoon, organ, hammered dulcimer,
flutes, cello, bagpipes/hurdy gurdy etc. The album gives a wide
range of different sounds, mainly based in the German medieval folk
ideom with influences from both other music styles and other traditions.
This album invites you to join the charcoal-burner of the fairy
tale on his journey, to dances, to the fairy in the wood, to his
old mother, to change his heart against a cold heart, to visit the
gamblers in an inn etc. The music changes always between quiet atmospheric
and happy fast tunes; and the big range of traditional instruments
makes this an exciting and varied album. The only criticism might
be at times the usage of the sythesizer which would not have been
necessary.
Kaikai are definitely one of the few bands in the German folk scene
really worth to look out for.
Michael Moll
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09.06.2000
KAIKAI mit neuer CD
Von Roland Ganninger
"KAIKAI" - Szenenkenner geraten
heute noch ins Schwärmen über die Gruppe Jugendlicher unter
der Leitung von Jochen Eßrich, die in den 80er Jahren auf selbstgebauten
Instrumenten mit ihrem unverwechselbaren Sound und unendlich atmosphärischer
Folkmusik Herzen, Konzertsäle, Rundfunk und Fernsehen eroberten
und auf internationalen Festivals begeisterten.
Nach Jahren der Funkstille (aus den Jugendlichen wurden Erwachsene
mit anderen Ambitionen und Verpflichtungen) hat sich der Kern als
Studiogruppe zurückgemeldet und ist mit einer ganzen Riege befreundeter
Folkmusiker mit einer beachtenswerten CD- Produktion an die Öffentlichkeit
getreten:
"DAS KALTE HERZ" - musikalische Bilder aus dem Schwarzwaldmärchen
von Wilhelm Hauff.
Bisher ist in Deutschland kein Beispiel außerhalb der E-Musik
für die Vertonung ganzer Märchen, Sagen oder Legenden im
Bereich der Folkmusik bekannt. Anders in keltischen Regionen Europas:
Von Folksuiten wie "The Pilgrim", "The Brendan Voyage"
oder "Granuaile" hatte sich die Gruppe "KAIKAI"
anregen lassen, ähnliches mit dem literarischen Erbe ihrer Heimat
zu versuchen.
Unter Federführung von Jochen Eßrich galt es, sämtliche
Stücke zu komponieren und zu arrangieren. Dass sich "KAIKAI"
bei der Verwirklichung der musikalischen Ideen einer großen
Zahl qualifizierter Folkmusiker der Region Nordschwarzwald bedienen
konnte, spricht für die Lebendigkeit der "Szene" ebenso
wie für die Faszination des Themas: Neben "KAIKAI"
(Jochen Eßrich, Christoph Eßrich, Manuela Krieg, Kurt
Kübler, Thomas May) sind Mitglieder von "Lismore",
"Bordun", "Regio Session" und "Tonholz"
vertreten - Gruppen, die allesamt in den vergangenen Jahren mehrfach
ihre Visitenkarten im hiesigen Raum abgegeben haben.
Eingespielt wurde die CD im "KAIKAI"-
eigenen Tonstudio. Die Illustration des 20- seitigen Booklets stammt
aus dem Atelier des Altensteiger Künstlers Wolfram Paul. Auf
dem Hintergrund vielfältiger Musikerfahrung und unter dem unverkennbaren
Einfluss westeuropäischer Folk-roots ist mit modernen und traditionellen
Instrumenten wie Akkordeon, Gitarren, Flöten, Drehleier und Sackpfeifen
eine Einspielung gelungen, die über weite Teile Beethovens Absicht
zu seiner 6. Sinfonie ("Pastorale") entspricht: "Mehr
Ausdruck einer Empfindung als Malerei". Dennoch drücken
manche Tracks wie "Die Floßfahrt" oder "Herzkammer"
mit eingespielten Naturklängen und Szenengeräuschen deutlich
"Programm" aus. Die bis zum letzten Bit ausgereizte, vom
Schwarzwaldverein und der Gemeinde Simmersfeld unterstützte CD
ist instrumental makellos, tontechnisch perfekt eingespielt und attestiert
eine ausgesprochen kunstvolle Studioarbeit. Stimmungen, Gefühle
und Landschaften sind effektvoll eingefangen - weitgehend auf der
Basis traditioneller Tanzformen. Eine katalogisierende Schublade ist
für dieses musikalisch anschaulich dargebotene Märchen nicht
vorgesehen.
Zusätzliche Informationen zu dieser CD, die Bühnen-, Ballett-
und Tanzmusik ebenso abdeckt wie Unterhaltungs- und Meditationsklänge,
sind übers Internet (www.kaikai-music.de) zu haben. |
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Folklore
+ Mitmachen
KAIKAI - DAS KALTE HERZ "FOLK - Oper "
Eine Art von Folk - Oper der ehemaligen Mitmachtanzband: bravourös,
mitreißend, folkig, überzeugend eingespielt. Eine der schönsten
Platten, die ich in diesem Jahr hörte. |
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Mike
Kamp:
Ganz
großes Kompliment!
Man kann nur erahnen, wie viel Arbeit in diesem komplexen Werk steckt.
Aber einfach macht ihr es den Hörern nicht gerade. Das ist
keine Musik zu Nebenherhören. Mit anderen Worten: Ich erwarte
bei zukünftigem Hören völlig neue Aspekte und bin
aufgrund meiner jahrzehntelangen Erfahrung auch sicher, dass das
so sein wird. Für den Moment ist es gerade das letzte Stück
" Ausklang ", wo ich einfach versinken und / oder zerlaufen
könnte, aber beim nächsten Hören kann durchaus eine
andere Melodie sein, die mich so packt. Es ist begeisternd für
jemand wie mich, der sich ja eigentlich musikalisch anderen Ländern
( in meinem Falle Schottland ) zugewandt hat, zu hören, dass
es noch Leute gibt, die hierzulande eigenständige, im besten
Sinne des Wortes deutsche Folkmusik machen. Daher müsste die
CD, wenn es denn Gerechtigkeit gäbe, eigentlich für den
Deutschen Schallplattenpreis nominiert werden
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KAIKAI
- harter Kern der Gruppe KENA, die vor etwa drei Jahren die hervorragende
Weihnachts - CD mit dem Titel "... und sie fürchteten sich
nicht " veröffentlichte. Viele unserer Kunden werden sicherlich
diese Perle deutscher Bordun-Musik in ihrer Sammlung haben, denn es
war unsere bestverkaufte Weihnachts-CD "ever".
KAIKAI präsentiert uns nun eine
Vertonung des Schwarzwaldmärchens "Das kalte Herz"
von Wilhelm Hauff ... - eine treffende, imposante musikalische Umsetzung
des Märchens.
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